Segelscheine

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Der Segelgrundschein

Als VDS Segelsportschule können wir dir als Einstieg zum selbständigen und sicheren Segeln den praxisorientierten VDS-Segelgrundschein anbieten. Währen der praktische Ausbildungsteil eine vollwertige und grundlegende seglerische Ausbildung darstellt, ist der theoretische Teil auf das Notwendige reduziert. Dieser Schein entspricht den Mindestanforderungen eines gültigen Befähigungsnachweises entspr. der Dümmer und Steinhuder Meer Verordnung.

SBFB


Der Sportbootführerschein
Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen

Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten unter 20m auf den Binnenschifffahrtsstraßen. Vorgeschrieben für Fahrzeuge mit mehr als 15 PS. Er kann als Segel- und/oder Motorschein erworben werden.

 

SBFS

Der Sportbootführerschein Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen

Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen. Vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 15 PS.

 

Der Sportküstenschifferschein (SKS)

Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten unter Motor und unter Segel in Küstengewässern (12sm-Zone).

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen / Hinweise zu den amtlichen Sportbootführerscheinen

Der Sportbootführerschein Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen
Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten Sportbooten auf den Seeschifffahrtsstraßen (3 sm Zone).

Vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS).

Zulassungsvoraussetzungen:
– Alter: ab 16 Jahren

– Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerscheinbewerber“
– Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines
(oder Führungszeugnis/Verzicht bei Minderjährigen).

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen. Ausreichende Kenntnisse – der Navigation, – der Seemannschaft, – des Seeschifffahrtsrechts, – der Wetterkunde und – der Fahrzeugführung sind nachzuweisen. In der Prüfung muss der Bewerber aus dem Fragenkatalog (279 Fragen) 7 Basisfragen, 23 spezifische Fragen See und 9 zusammenhängende Fragen einer Navigationsaufgabe innerhalb von 60 Minuten beantworten.
In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Boot unter Antriebsmaschine umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen. In der Prüfung muss der Bewerber mit ausreichendem Ergebnis – all fünf vorgeschriebenen Pflichtmanöver/Fähigkeiten ausführen – mindestens zwei von drei gestellten Sonstigen Manövern/Fähigkeiten durchführen – und mindestens sechs von sieben verschiedenen Knoten richtig vorführen und deren Verwendung erklären.

 

Der Sportbootführerschein Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen
Der amtliche Sportbootführerschein Binnen unter Segel/Motor ist der Brot- und Butterschein unter den Segel- und Motorbootzertifikaten. Er bescheinigt, dass du dich sicher auf den Binnenwasserstraßen bewegen kannst und berechtigt unter anderem auch zum Befahren des Bodensees und der zentralen Berliner Gewässer. Als bekanntester grundlegender Befähigungsnachweis weist er dich gegenüber Bootsvermietern und Segelsportanbietern als ausreichend segel- und bootskundigen Wassersportteilnehmer im Binnenrevier aus.

Amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von Sportbooten (unter Motor oder Segel) unter 20 Meter Länge (ohne Ruder und Bugspriet) auf den Binnenschifffahrtsstraßen, vorgeschrieben für Fahrzeuge unter Motor mit mehr als 11,03 kW (15 PS).

Zulassungsvoraussetzungen:
– Alter: ab 14 Jahren (Segeln), ab 16 Jahren (Motor)

– Tauglichkeit: Vorlage „Ärztliches Zeugnis für Sportbootführerscheinbewerber“
– Zuverlässigkeit: Vorlage eines gültigen Kfz-Führerscheines
(oder Führungszeugnis/Verzicht bei Minderjährigen).

Die theoretische Prüfung besteht aus einem Fragebogen. Ausreichende Kenntnisse des Binnenschifffahrtsrechts, der Seemannschaft, – der Fahrzeugführung (Segel- und/oder Motorboot)  sind nachzuweisen. Der Fragebogen enthält insgesamt 300 Fragen. Daraus sind 37 Fragen im Mutiple-Choice-Verfahren innerhalb von 60 Minuten zu beantworten.
In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse auf einem Sportboot umgesetzt und angewendet werden. Es sind verschiedene Manöver (u. a. das Rettungsmanöver) und Knoten vorzuführen. Der Prüfungsteilnehmer muss in den Bereichen Pflichtmanöver/Fähigkeiten und sonstige Manöver/Fähigkeiten ausreichende Kenntnisse nachweisen.

 

Der Sportküstenschifferschein (SKS)
Amtlicher, empfohlener Führerschein zum Führen von Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).
Vorgeschrieben zum Führen von gewerbsmäßig genutzten Sportbooten in den Küstengewässern.

Zulassungsvoraussetzungen
– ab 16 Jahren,

– Besitz des SBF-See,
– Nachweis von 300 Seemeilen auf Yachten mit der jeweiligen Antriebsart in Küstengewässern.

In der theoretischen Prüfung müssen erweiterte Kenntnisse in den Themenbereichen Navigation, Seemannschaft, Schifffahrtsrecht und Wetterkunde nachgewiesen werden. Sie besteht aus einem Fragebogen und einer mehrteiligen Navigationsaufgabe.
In der praktischen Prüfung müssen die theoretischen Kenntnisse über das Führen einer Yacht in Küstengewässern umgesetzt und angewendet werden. Pflichtaufgaben: Rettungsmanöver unter Segel und Motor, An- und Ablegen unter Motor, Wenden oder Halsen/Q-Wende, Beidrehen/Beiliegen. Sonstige Aufgaben: Seemannschaft/Fertigkeiten, Wetterkunde, Navigation, Motor/Elektrik/Gasanlage, Seemannschaft/Manöver.